Dieselpartikelfilter

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    • Dieselpartikelfilter

      Hallo zusammen,

      hätte bitte zwei Fragen zu meinem ersten Dieselmotor (BMM, Pumpe-Düse, BJ. 2008):

      Wenn der DPF voll ist, geht der Motor dann sofort in den Notlauf oder hat man da noch eine Galgenfrist? ::064::
      Wird das vorher irgendwie angezeigt?


      Wenn er voll ist, was empfehlt ihr dann:
      Austausch mit Original-VW-DPF (sind 2 - 3.000 € beim Freundlichen...) ;waah_ ;-wech)
      oder Einbau eines Nachbaus (ohne Montage ab ca. 400 €)
      oder Reinigen /Leeren (ohne Montage ab 200 €).

      Besten Dank!
      Beste Grüße
      Helmut

      Eos 1.0 (Bj. 2006, 150 PS FSI) :cscdbl:
      Eos 2.0 (Bj. 2008, 140 PS TDI) :cscsi:
    • Wieviel km hat er denn auf der Uhr. Den Beladungszustand des Filters kann man mit VCDS auslesen.
      Grüße Jan ______________________ :eosdunkelblau: ______________________
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    • Hat jetzt nahezu problemlose 211.000 km runter.

      Bei ca. 190.000 km habe ich vor gut einem Jahr im Rahmen einer fälligen Inspektion die Aschebelastung mittels VCDS beim Freundlichen messen lassen,

      waren damals 53 g Asche bei einem Maximum von 60 g.
      Beste Grüße
      Helmut

      Eos 1.0 (Bj. 2006, 150 PS FSI) :cscdbl:
      Eos 2.0 (Bj. 2008, 140 PS TDI) :cscsi:
    • Bei meinem dienstlich gelieferten Octavia, 1.6er TDI CR, ging das Theater bei ca. 250.000 km los, das ab und zu die Motorkontrollleuchte anging und eine Warnung im Display erschien, die nach Abstellen und Neustarten aber wieder verschwand. Die Regeneriervorgänge nahmen irgendwann kein Ende, auch nach längeren Fahrten war die Karre brüllend heiß und stank nach Diesel. Bei 282.000 dann der Blackout, zum Glück auf einer einsamen Landstraße. Da kann man sich dann nur noch mit Warnblinker und 40 km/h zur nächsten Werkstatt quälen.
      Diagnose: Reparatur ca. 3000 Euro netto mit 25% auf die Teile. Der DPF ist bei dem Modell nicht einzeln zu wechseln, das ist irgendwie aus einem Stück zusammen mit dem Diesel-Kat. Das AGR hätte auch neu gemusst. Der Wagen ist an einen Exporteur gegangen.

      Bevor einer fragt: Die Company hatte den Wagen auf 3 Jahre/120.000 km geleast mit Möglichkeit der Übernahme für 7000 Euro. Nach 3 Jahren waren da 110.000 km ´drauf, die Karre in gutem Zustand und der Zeitwert erheblich höher. Übernahme und Weiterfahren, bis es kracht. Der Deal war gut, außer Inspektionen und Reifen haben wir in den Zossen nichts investieren müssen.

      Der DPF ist genau der Grund, warum ich einen weiten Bogen um VW-Diesel mit mehr als 150.000 km mache, der DPF-Wechsel beim Händler geht dann schon in Richtung Totalschaden. Bei diversen BMW-Modellen z.B. kann man den DPF problemlos einzeln wechseln, 300 € und ´ne halbe Stunde Arbeit. Bei VW muß man die halbe Karre auseinanderbauen und reißt sich wahrscheinlich noch einen Stehbolzen ab oder entdeckt ein Loch im AGR-Kühler.

      @ Helmut: Ich würde in eingebautem Zustand reinigen lassen. Ein befreundeter Autohändler läßt das in Köln erfolgreich machen.
    • Wie hier schon erwähnt wurde, kann man den vom Motorsteuergerät berrechneten Füllstand auslesen. Wenn mich nicht alles täuscht ist das der MWB 53 im MSG. 60g ist der als maximal angegebene Füllstand. Allerdings handelt es sich wie bereits erwähnt um einen errechneten Wert. Der reale Wert kann abweichen.

      Ein Differenzdrucksensor überwacht die Regeneration. Ist dieser zu hoch, wird eine Regeneration eingeleitet und der Ruß zu Asche verbrannt, welche im DPF verbleibt. Irgendwann kann die Regeneration nicht mehr erfolgreich abgeschlossen werden. Wenn der Differenzdruck dann total aus dem Sollbereich fällt, geht der Motor in den Notlauf. Spätestens dann ist Handeln angesagt. Mit Motorneustart kann man kurzfristig Abhilfe schaffen, um bis zur nächsten Werkstatt zu kommen. Viel fahren sollte man so nicht mehr. Theoretisch besteht sogar Brandgefahr.

      Es gibt Fahrzeuge, bei denen der Filter nach 180000 km dicht ist. Andere schaffen aber auch knapp 300000 km. Das hängt von vielen Faktoren ab. Fahrprofil, Fahrweise, Ölwechselintervalle, Ölsorte usw.
      Ich fahre ebenfalls einen BMM und im Steuergerät stehen 68g Füllstand. Der Wagen hat jetzt 272500 km runter. Bisher bin ich nie in der Zwangsregeneration gelandet oder im Notlauf.

      Eine Reinigung macht meiner Meinung nach nur im ausgebauten Zustand Sinn. Kann man theoretisch auch selbst mit dem HD Reiniger durchführen. Von einer Reinigung mit irgendwelchem Chemikalien etc. ist dringend abzuraten. Dadurch beschädigt man den DPF. Nur eine mechanische Reinigung mit Druckluft oder Wasser funktioniert. Wie das im eingebauten Zustand funktionieren soll, weiß ich nicht.
      Gruß Sebastian ;-winke
    • Das heißt der Motor geht - wenn der Filter dicht ist - nahezu sofort in den Notlauf? (Ein Freundlicher in Böblingen meinte "Da können Sie noch 1000 km fahren"")?

      Was bedeutet Zwangsregeneration? Ist das bereits beim Aufleuchten des Zeichens im KI, wenn man dann mit 1950-2450 U/min fahren muß.
      Irgendwo habe ich auch gelesen, man könnte den DPF dann mit VCDS noch "zwangs"-reinigen/freibrennen.
      Wurde bei meinem Eos nach Wechsel des defekten Differenzdrucksensors damals vermutlich auch gemacht, "geführte Funktion".
      Beste Grüße
      Helmut

      Eos 1.0 (Bj. 2006, 150 PS FSI) :cscdbl:
      Eos 2.0 (Bj. 2008, 140 PS TDI) :cscsi:
    • Neu

      Wie ging es aus?

      DPF-Beladung war laut VCDS 57 von max. 60 Gramm (Danke nochmal an m.m.g-Marc)
      -> Angst demnächst bspw. in den Alpen liegen zu bleiben -> Werkstatt

      DPF Ein- und Ausbau sei beim PD-Motor "BMM" etwas kompliziert,
      waren letzlich 3,6 Std in freier Werkstatt, plus Fahrt zum Reiniger (Turbo-Bauer.de) und Kleinzeug,
      DPF-Reinigung selbst (chemisch, ausbrennen und durchblasen?) war 178,50 € incl MwSt.,
      laut dessen Prüfprotokoll vorher 64 mbar, nachher 10 mbar

      alles zusammen 483 € statt unfreundlichen 2-3.00€ beim Freundlichen...
      Beste Grüße
      Helmut

      Eos 1.0 (Bj. 2006, 150 PS FSI) :cscdbl:
      Eos 2.0 (Bj. 2008, 140 PS TDI) :cscsi: