Welcher Motor(EOS) ist am robusten, zuverlässigsten, wenigsten Reperatur anfälligsten?

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    • Bei entsprechender Einhaltung der Wartungsintervalle und entsprechendem Umgang und Fahrweise können wohl alle Motoren ein langes leben haben denke ich. Da ist eine Pauschalaussage eher schwierig welcher nun der "beste" Motor ist. Wir haben den 2.0 FSI mit 150 PS und darunter macht das von der Leistung her für mich wenig Sinn denn der EOS ist nicht gerade ein Leichtgewicht.

      Gruß
      Alf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von martini72 ()

    • Hallo Fred,

      Regel 1: je weniger Abauteile wie Steuerketten, Turbo, Wastegate, Verschlauchung, Schaltansugrohr, Variabler Nockensteller beötigt werden desto haltbarer ist der Motor.

      Vielffach verzichten Hersteller auch ganz auf den Turbo, und verwenden in der Großserie Kompressoren. Z.B. Mercedes Benz.

      Regel 2: Je weniger Thermische Belastung "Wärme", desto haltbarer.
      Aufgrund der deutlich gringeren Thermischen Belastung des gesamten Motoraumes (Audi 80 B3 Cabrio 2.3 E Einspritzer (330.000 km oder MB SLK R171 Kompressor 220.000km) hatte ich dort nie Bedenken wegen des Motors, sondern beim MB eher der Karosse.

      Regel 3: Und je weniger Literleistung, je weniger downsizing, desto haltbarer.
      Der Trend geht bei der aktuellen Motorenentwicklung global genau zum Downsizing.

      Regel 4: Je mehr Entwicklungszeit und Testzeit den Motor-Entwicklern bleibt, desto haltbarer.
      Früher gabs (beim Käfer und Konzernweit) 60 Jahre den gleichen, ausgereiften Motor. Heute gibt's ständig neue Entwicklungen und Trends, die in der Breite und Tiefe von niemand überblickt werden.

      Bleiben die ganzen immer mehr downgesizten Leasing Wagen, die von VWlern oder Freundlichen mit Gewinnabsicht alle drei Jahre in den Markt gedrückt werden.

      Könnte etwas Schwerer werden, oder etwas weniger Gewinn bringen. Aber versuchen kann es mit der Lobhudelei und tut man es hier mit dem 1,4 TFSI mit <30.000km, aus 3 Jahren Leasing und reiner Verkäufersicht.

      :)

      A: Wenn schon Turbo, dann bitte den deutlich weniger überlasteten 2.0 TFSI.
      B: Der 2.0 FSI ist dank ultra kurzem Schalt-Getriebe dem lang übersetztem 2.0 TFSI im Antritt ebenbürtig, erfordert aber eine echte Eingewöhnung.
      C: Für den 1,4 TFSI spricht halt die niedrige Leasingrate.

      Dieser Beitrag wurde bereits 14 mal editiert, zuletzt von _Lichtgestalt_ ()

    • Wo jetzt alle Verfechter des Ottokraftstoffs mal ihre Meinung kund getan habe, kann ich ja jetzt den Diesel wieder ins Spiel bringen.

      Die 2.0 TDI des Konzerns sind absolute Langläufere und machen bei regelmäßiger Wartung eigentlich gar keine Probleme. Der PD ist halt etwas rauher, aber eigentlich uneingeschränkt zu empfehlen. Die CR hatten in den ersten Jahren Probleme mit dem Ölpumpenantrieb und seit den Softwareupdates machen hier und da Injektoren oder AGR Ventile Probleme. Hier zeigt sich der Hersteller allerdings meistens sehr kulant.

      Der 1.6er FSI ist ne lahme Ente und auch kaum verbereitet. Der 2.0 FSI ist grundsolide und hat nur die typischen FSI Probleme mit den nOX Sensoren. Vergleichsweise durstig sind sie Beide und mögen eher Super Plus.

      Der 2.0 TFSI mit 200 PS gönnt sich gerne ein paar Liter Öl, der neuere 211 PS (gleicher Motor wie Golf 6 GTI) schwächelt hier und da mit der Steuerkette.

      Um die 1.4 TSI würde ich persönlich einen Bogen machen. Steuerkette ist bekannt, Turbo und Peripherie sind auch nicht kugelsicher. Beim 160 PS kommt noch die Magnetkupplung zum Kompressor als Schwachstelle hinzu.

      Die 6 Zylinder sind tolle Motoren. Die Steuerkette hält, solange hochwertiges Motoröl mit regelmäßigem Wechsel verwendet wird. Sind halt entsprechend teuer im Unterhalt.

      Den "perfekten" Motor gibt es nicht. Jeder muss selbst wissen, worauf er sich einlassen will.
      Gruß Sebastian ;-winke
    • Bei den älteren Diesel gibt es halt das Problem weiterer eventuell drohender Fahrverbote. Die älteren Eos-Benziner sind da (bislang) noch nicht betroffen. Wenn es ein älterer Gebrauchter werden soll (und das jetzt nicht nur als EOS) und ich den noch eine Weile zu jeder Zeit und an jedem Ort bzw. durch jede Stadt fahren möchte würde ich mir das gut überlegen. Aber das ist meine Meinung. Das die Diesel gute Motoren sind steht sicher außer Frage denke ich.

      Gruß
      Alf
    • Der 2.0FSI kann statt mit teurem Super Plus (ROZ 98) auch ohne Leistungseinbussen mit sehr günstigem Super E10 (ROZ 97) gefahren werden.


      Bevor Ihr Einwände habt, der erste VW, der ohne Probleme jahrelang E10 vertrug, war mein Oldie 1979er Vergaser Passat.

      Ich denke auch dass es sicher noch verbliebene Diesel Fans gibt, aufgrund der Tatsache das VW selber dem Diesel abschwört und rein in Richtung Benziner / Elektro geht, die Frage von Dieselfahrverboten lediglich aufgeschoben, sollte man bei mehr als kurzfristigem Interesse am EOS gerade vom Diesel die Hände lassen.

      Klar sehen die verkaufsbereiten Diesel Besitzer wenig gerne.

      Ich wurde mich mit dem Diesel wohl auch ziemlich verarscht vorkommen.
      Speziell als VW Ler mit Diesel.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von _Lichtgestalt_ ()

    • Leute macht euch doch nichts vor...

      Natürlich ist der Diesel ein Auslaufmodel, sagt ja keiner das die Motoren schlecht sind..

      Aber die Fahrverbote, die werden kommen ;wrong) ::69



      Gruß Thomas
      Eos 1: :eossilber: 03/12 - 06/12 Eos 2: :eossilber: 07/12 - 06/13 Eos 3: :eossilber: 07/13 - 03/18

      Eos 4: :eosweiss: 03/18 - ???
      • 1.4 TSI 118kw 160PS

        Cup "Open Sky"
        Baujahr

        2014

        oryxweiss perlmuttereffekt :cscweiss:
        Xenon-Licht mit Kurfenfahrtlicht-Anhängekupplung abnehmbar-LED Heckleuchten-Geschwindigkeitsregelanlage mit Müdigkeitserkennung-

        Multifunktionslenkrad-Bordcomputer-Parklenkassisten-elektrische Sitzeinstellung-Lederausstattung-Keyless entry
      • Scholle Windschott
      • smartTop Dachmodul
    • Hallo,

      es geht ja eigentlich darum die in den nächsten Jahren mit dem Motor die wenigsten Probleme zu haben. Regelmässige Wartung ist aber trotzdem Vorrausetzung.
      Die gesparte Zeit und das Geld sollte dann halt ins Dach und den Rest fliessen.

      Dazu gehört eigentlich alles auf den Tisch, um den käufern, Verkäufern und Besitzern reinen Wein einzuschenken, ohne VW Brille einerseits und ohne Hass darauf andererseits.

      Das ist bestimmt für manche hier Ungewohnt.

      Am Ende wäre es doch toll, wenn man sich klar wird wie's aktuell bei allen Herstellern (und dabei auch bei VW) aussieht, ohne dass einem jemand etwas vom Pferd erzählt.

      ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von _Lichtgestalt_ ()

    • ......Der 2.0FSI kann statt mit teurem Super Plus (ROZ 98) auch ohne Leistungseinbussen mit sehr günstigem Super E10 (ROZ 97) gefahren werden................

      ich fahre beim aktuellen 2.0 TFSI und vorher beim 2.0 FSI nur E10 :D

      seit Monaten immer so bei 1.18- 1.28€ den Liter ;--T
      Gruss Steini
      ;klatsch2* seit 2019 wieder EOS Fahrer
    • steini2016 schrieb:

      ich fahre beim aktuellen 2.0 TFSI und vorher beim 2.0 FSI nur E10

      seit Monaten immer so bei 1.18- 1.28€ den Liter
      Defintiv.

      Wenn Sich die äusseren Rahmenbedingungen so gravierend ändern, wie seit 2-3 Jahren, und der Wandel weiter weg vom Diesel in Richtung Benziner + Elektro Unterstützung führt, muss man dem als Hersteller, Käufer und auch Besitzer mal verinnerlichen und alte Zöpfe irgenwann abschneiden.

      Zumindest das hat VW aktuell durchaus begriffen. Die Gesellschaft ist Ihm da durchaus ein, zwei Jahre vorraus.
      Ich fände es schön wenn mal die künstliche Vergünstigung beim Diesel/landwirtschaftsdiesel endet, um die Flottenbetreiber/Kommunen/Landwirte zum Wechsel in die Richtung zu ermuntern.

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    • Die 122 PS Maschine im Eos kann ich nicht empfehlen, ist schon im leichteren Passat überfordert
      und die möglichen Mängel sind um einiges höher als beim 2,0 Turbo.
      Bei ähnlicher Fahrweise hat unser Passat mit 122Ps nur 0,4 l weniger verbraucht,
      dafür aber 2 x Turbolader, 1 x Nockenwellensteller und 1 x Steuerkette in 150tkm.
      Der EOS ist bei 190tkm einer Rentnerin zum Opfer gefallen, immer noch mit dem ersten Turbolader.
      Viele Grüße aus dem Taunus


      Rhein-Main-Stammtisch
      Alpentourer