Was macht ihr mit eurem EOS-Diesel

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      Jetzt muß ich mir meinem Ärger auch mal Luft machen. Wir besitzen auch einen Eos 2.0 TDI pd aus 2007 mit Euro 5. Wir sind mit dem Auto an sich sehr zufrieden. Egal was passiert, wir werden den Eos fahren solange es geht. Erstens es ist für ein Cabrio ein sehr geräumiges Fahrzeug womit man auch mal zu viert fahren kann und es hat, wenn auch nur geschlossen einen sehr großen Kofferraum für seine Klasse. Die Qualität und Verarbeitung finde ich persönlich auf einem sehr guten Niveau.
      Zweitens kann ich es mir aber auch nicht erlauben alle 2-3 jahre mir ein neues Auto für rund 10.000 Euro zu kaufen. Das bedeutet das ich darauf angewiesen bin mit diesem Fahrzeug zu fahren ohne irgendwo ausgeschlossen zu werden. Wenn ich den EOS jetzt verkaufen müsste würde ich nicht mehr die 10.000 Euro sondern nur noch 4.000 oder 5.000 Euro bekommen. Da ich nicht alle meine Ersparnisse in ein neues Auto investieren möchte und ich auch kein Auto finanzieren möchte, werde ich quasi gezwungen meinen Eos gegen eine alte ranzkarre zu tauschen.
      Was unsere Politik angeht hat diese wiedermal bewiesen das für sie auch nur Profit zählt und weder der Bürger noch die Umwelt.
      Die lachen sich doch über uns dummen Bürger kaputt (garnicht mal zu Unrecht!).
      Die Automobilindustrie hat einen mobilitätsfond in Höhe von 500 Millionen Euro beschlossen, soweit so gut, aber wo geht dieses Geld hin? Richtig, es fließt an den Staat und die Bürger werden nie mehr einen Cent davon sehen. Wenn mir doch die Umwelt so am Herzen liegt wie die Politiker immer sagen, warum werden dann die 500 Millionen Euro nicht dafür genutzt die Euro 5 und 6 Pkw mit SCR Technik umzurüsten was für alle einen Riesen Vorteil brächte? Aber dann würde dem Staat ja das Geld durch die Lappen gehen. Es geht nicht um dich oder mich oder die Umwelt, es geht nur ums Geld. Das schlimme ist das due Leute blind durch die Welt gehen und alles glauben was man ihnen sagt.

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      Ich bin nicht unmittelbar betroffen und habe mich daher (noch) nicht so tief in die Thematik reingedacht wie manch anderer; vielleicht könnt ihr mir ja helfen, die heftige Kritik hier etwas besser zu verstehen.

      Ich verstehe, wenn man sich über den Wertverlust seines Autos infolge des Dieselskandals ärgert, aber das ist zunächst ein marktwirtschaftlicher Effekt; wie soll die Politik konkret reagieren? Als Legeslative kann sie ja VW nicht einfach zur Rücknahme der Autos oder zu Schadensersatz oder sonstigen Maßnahmen verpflichten. Ob solche Verpflichtungen nach vorhandenen Gesetzen bestehen, müssten die Gerichte als Judikative entscheiden.
      Inwieweit die Vehandlungsergebnisse des "Dieselgipfels" und daraus resultierenden Selbstverpflichtungen der Autohersteller einen politischen Erfolg darstellen und/oder der Umwelt nützen, mag jeder für sich unterschiedlich bewerten.

      Unklar ist mir auch, was mit Profitgier des Staates gemeint ist. Der Staat ist ja kein wirtschaftliches Unternehmen, das Gewinn erzielen will und wir haben ja keine(n) Herrscher, der/die über die Staatseinahmen frei verfügt und sie für persönliche Zwecke verwendet. Natürlich fließen die Staatseinnnahmen irgendwo zurück an die Bürger bzw. werden im Sinne der Bürger investiert. Natürlich gibt es auch hier unterschiedliche Meinungen, wo das geschehen sollte, aber dafür gibt es ja Wahlen.

      Last not least: Wenn ich höre, dass Amerikaner über die Situation in Deutschland mit dem Kopf schütteln, muss ich schon ein bisschen grinsen. Unabhängig vom VW-Skandal hat das amerikanische Rechtssystem - insbesondere auch hinsichtlich Schadensersatzklagen - bei mir schon Kopfschütteln bis nahe ans Schleudertrauma ausgelöst ... von der amerikanischen Politik in letzter Zeit gar nicht zu reden ...
      ... just my 0,02 $ ...
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      Ich werde ihn auch weiterfahren solange es Spaß macht und wirtschaftlich ist. Hätte auch nichts dagegen die Lösung von Twintec nachzurüsten, aber die Kosten dürfen nicht allein bei mir landen. Hab noch einen Q3 ebenfalls mit Schummelsoftware.

      Für uns war es nach 45 Jahren Treue zu VW und Audi der letzte aus diesem Konzern. Nicht weil das Auto schlecht ist, sondern weil ich mich Vera.... fühle .
      seit 22.3.2010 2,0 TDI DSG Xenon RNS510 Bj. 06/2009
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      Täglich liest man von diesem Blödsinn.

      Ich habe 2. VW Diesel. Einen mit Euro 3 und einen Euro 4. Und beide Rußen unter volllast und es ist mir völlig egal. :)
      Genauso wie die Umwelt Zonen. Mein Auto fährt da wo ich es will.. fertig.

      Ich bin sehr zufrieden mit den 1,9L/2.0 TDI's
      Hatte nie Probleme sind immer sehr zuverlässig und sparsam gefahren. Ich kaufe sie nicht in erster Linie aus wirdschaftlichkeits, sondern weil ich sie für den besseren motor halte als irgend ein Sauger Benziner.

      Mit ein bissen Software und ohne DPF lebt der Motor richtig auf.

      Ich würde nach wie vor zum Diesel greifen.
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      Jetzt möchte ich mir auch mal als Dieselbesitzer meinen Frust von der Seele schreiben. Bitte seht es mir nach.

      Wer denkt sich die Vorgaben, die der Autoindustrie gemacht werden eigentlich aus. Wer gibt die Abgasnormen vor, die mit dem Stand der heutigen Technik nur schwer erfüllbar sind.

      Die Mobilität war nach dem 2. Weltkrieg der Schlüssel zu unserem wirtschaftlichen Wohlstand. Die Infrastruktur hatte damals absolute Priorität beim Wiederaufbau. Jetzt wird plötzlich diese Mobilität in Frage gestellt.

      Dann kommt man auf die Idee E-Autos als Nonplusultra zu verkaufen, obwohl die Umweltbilanz dieser Fahrzeuge mehr als schlecht ist.

      E-Auto-Batterie

      E-Autos - dreckiger als gedacht

      Denn vor allem die in den Batterien verbauten Hightech-Stoffe werden oft in Ländern abgebaut, die es mit dem Umweltschutz nicht so genau nehmen (Umweltfrevel beim Abbau von Kobalt etc. und Kinderarbeit).

      Der Dieselskandal wird nicht aufhören. Benziner sind CO2-Schleudern. Wenn die Kuh „Stickoxide“ beim Diesel durchs Dorf getrieben ist, und Millionen von Dieselbesitzern erleben durften, wie ihr Auto entwertet wurde, oder gar verschrottet, sind garantiert die CO2-Schleudern dran. Und ist das erledigt, kommt die Lärmverschmutzung durch Autos ins Spiel. In der Zeitung „Die Welt“ stand letzte Tage, dass es neue Grenzwerte geben soll. Ach nein *kotz* , die schaffen nicht einmal Elektroautos, da die Reifen zu laut sind. *devil*

      Ich freue mich schon auf die nächsten Kampagnen. Zahlen wird sie der Verbraucher, nämlich wir, Otto Normalverbraucher.


      Alles wird Gut ;-wech) , hoffe ich. ?(
      Grüße aus dem Münsterland
      Gerd


      :eosgrau: Es ist wichtiger, den Jahren mehr Leben zu geben
      als dem Leben mehr Jahre. :greis;

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von eos-ramazzotti ()

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      Hallo Zusammen!

      Kann Proppi voll und ganz zustimmen.

      Habe meine Göttin 2.0TDI EZ 03/2013 seit Juni und bin total begeistert.
      Habe fast 1 Jahr gesucht bis ich das passende gefunden habe.


      Ja, wie das Ganze ausgeht steht nicht in den Sternen-nein klar ist doch jetzt schon-die Zeche zahlen wir!

      Es gibt mit Sicherheit Möglichkeiten die Fahrzeuge umzurüsten, auf Kosten der Hersteller-Verursacherprinzip!
      Für mich erfüllt das auch eindeutig den Straftatbestand des Betrugs, da die entspr. Hersteller Fahrzeuge wissentlich verkauft haben, die nicht das
      halten was sie versprechen.


      Aber die Hersteller schlängeln sich mit Hilfe der Politiker wieder aus Ihrer Verantwortung.
      Schade, dass es keine Sammelklagen und Urteile wie in den USA gibt.
      Hier werden die Verantwortlichen weiter agieren wie bisher, denen wird keiner was tun können. Dafür ist deren Einfluss in die Politik
      zu groß.
      Wäre schön wenn man die Politik abstrafen könnte, nach dem Motto--stell dir vor es sind bald Wahlen und keiner geht hin!!!

      Good Luck allen Dieselfahren...............
      ;dnk)
      Martin
      :eossilber:
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      haggebeilsche schrieb:

      Hallo Zusammen!

      Kann Proppi voll und ganz zustimmen.

      Habe meine Göttin 2.0TDI EZ 03/2013 seit Juni und bin total begeistert.
      Habe fast 1 Jahr gesucht bis ich das passende gefunden habe.


      Ja, wie das Ganze ausgeht steht nicht in den Sternen-nein klar ist doch jetzt schon-die Zeche zahlen wir!

      Es gibt mit Sicherheit Möglichkeiten die Fahrzeuge umzurüsten, auf Kosten der Hersteller-Verursacherprinzip!
      Für mich erfüllt das auch eindeutig den Straftatbestand des Betrugs, da die entspr. Hersteller Fahrzeuge wissentlich verkauft haben, die nicht das
      halten was sie versprechen.


      Aber die Hersteller schlängeln sich mit Hilfe der Politiker wieder aus Ihrer Verantwortung.
      Schade, dass es keine Sammelklagen und Urteile wie in den USA gibt.
      Hier werden die Verantwortlichen weiter agieren wie bisher, denen wird keiner was tun können. Dafür ist deren Einfluss in die Politik
      zu groß.
      Wäre schön wenn man die Politik abstrafen könnte, nach dem Motto--stell dir vor es sind bald Wahlen und keiner geht hin!!!

      Good Luck allen Dieselfahren...............
      ;dnk)
      Martin
      :eossilber:
      sorry, aber wer im Juni einen EOS Diesel gekauft hat, der muss eigentlich gewusst haben, worauf er sich einlässt..
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      haggebeilsche schrieb:

      Schade, dass es keine Sammelklagen und Urteile wie in den USA gibt.
      Gibt es doch inzwischen: z.B. Kalicker
      Habe mich damit nicht wirklich beschäfigt da der PD nicht betroffen ist.
      Die meisten Menschen bewegen sich auf dem goldenen Mittelweg und wundern sich, wenn er verstopft ist.
      (Hellmut Walters, 1930-85)
    • Neu

      Jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu!

      Mich kotzt die ganze Hetzerei auf den Diesel so was von an, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
      Wir haben ja in BW grad Ferienzeit und somit bis zu 30% weniger Verkehr in Stuttgart, kann meine Frau bestätigen, da sie jeden Tag in den Kessel zur Arbeit fahren muss. Man hört aber nicht, dass die Luftbelastung in Stuttgart zurückgegangen ist, obwohl heute, laut Auswertung null Feinstaubbelastung vorhanden ist.
      Mich ärgert es, dass von den Sesselpupsern in Brüssel oder auch in Berlin Sachen beschlossen werden, obwohl die keine Ahnung haben ob ihre Beschlüsse überhaupt durchführbar sind!
      Kleines Beispiel der Ausstieg aus der Atomenergie. Dieser wird beschlossen mit einem fixen Datum und in Ost- und Nordsee werden Windkraftanlagen ohne Ende gebaut. Bis heute weiß aber noch keiner wie der Strom zu uns in den Süden gebracht werden soll! Wir kaufen jetzt ja schon den Strom von den Franzosen ein weil die AKW,s die noch laufen dürfen das erforderliche Kontingent nicht produzieren können (aber über die Energiesteuer schon mal kräftig abkassieren).

      Warum muss unsere Regierung immer der Vorreiter sein, bei sinnlosen EU Beschlüssen, diese in geltendes Recht umzuwandeln? Die Auflagen, die unseren Betrieben gemacht werden, können doch eigentlich nur eins: Arbeitsplätze vernichten und keine schaffen. Zumindest bei Kleinst- und Kleinbetrieben.

      Aus eigener Erfahrung:

      Wir haben 1990 eine Tankstelle von einer großen Mineralölfirma übernommen. 1995 kam die Auflage, dass die Fahrbahnoberfläche ölresistent sein muss. Investiert und gut. 2000 kam dann die Auflage, die Fahrbahnoberfläche muss elektrostatisch leitfähig sein! Diese Investition haben wir dann gestrichen (hättest bis zum Lebensende arbeiten können und keinen Erfolg gesehen) und den Tankstellenvertrag gekündigt. Wenigstens hat die Gesellschaft den Rückbau übernommen. Angesetzt waren ca. €100.000, gekostet hat es am Schluss der Gesellschaft €1.200.000 (kamen noch Tankleichen, usw. zum Vorschein)!

      Und wenn ich auch heute noch Tankstellen sehe im EU-Gebiet, die weder Vordach, Leichtstoffabscheider, usw. haben, könnt ich nur kotzen. Mit uns kann man das ja machen.

      Es hat mal einer gesagt (weis aber nicht mehr wer): Unsere Regierung hat nur beschränkte Möglichkeiten Arbeitsplätze zu schaffen aber sämtliche Möglichkeiten diese zu vernichten.

      Da braucht sich doch die EU nicht wundern, dass wenn sie neue Bestimmungen zu Abgasnormen ansetzen, dass da nicht getrickst wird, wenn es noch nicht Stand der heutigen Technik ist!

      WARUM MUSS IMMER DER KLEINE MANN DAS AUSBADEN; WAS DIE GROSSKONZERNE VERBOCKEN?

      Jeder hat sein Auto im guten Gewissen gekauft und soll jetzt bestraft werden?

      ICH KANN MIR ES NICHT LEISTEN ALLE 3 JAHRE EIN NEUES AUTO ZU KAUFEN!

      Sollten sie die Fahrverbote für Euro 4,5 Diesel durchsetzen, grenzt das an Zwangsenteignung!
      Grüße Artur

      :cscweiss:
    • Neu

      Ja wieder so ein typisches Beispiel: Jemand schnappt was auf, hört was, überfliegt was und Zack wirds in den Raum geschmissen.
      Überschrift gelesen..."hab ich doch gleich gewusst".

      Nur am Rande: Die Studie aus Schweden ist völliger Mist!
      Das Beste überhaupt an den Berichten zur schwedischen Studie ist ja, dass diese angeblichen 17.5 Tonnen CO2 in der Studie gar nie erwähnt werden! Da hat bloss irgendein Schlaumeier die "150 - 200 kg CO2/kWh" gemittelt (-> 175 kg) und mit dem grösstmöglichen Tesla-Akku (100 kWh) multipliziert und 17.5 Tonnen erhalten, und daraufhin behauptet, die Studie würde explizit diese Zahl nennen, was falsch ist. Grottenschlechter Journalismus durchs Band...

      Ich könnte jetzt hier hunderte Links einstellen Pro Elektro, ihr würdet ebenso viel finden Pro Diesel, von daher lass ich das.
      Fakt ist, durch Stickoxyde sterben jährlich etwa 12000 Menschen in D.
      Wer seinen Teil dazu beitragen möchte...aber lassen wir das.

      Ein bischen zum Nachdenken anregen sollte das Ganze aber schon.

      Einen habe ich trotzdem

      Edit sagt: Ich bin beileibe kein Öko-Freak und meinen GTI fahre ich auch noch ;)
      Gruß Thorsten
    • Neu

      derThor schrieb:

      Fakt ist, durch Stickoxyde sterben jährlich etwa 12000 Menschen in D.
      Wer seinen Teil dazu beitragen möchte...aber lassen wir das.
      Magst ja recht haben.

      Vor 22 Jahren wurde die sogenannte G-Kat oder auch Ozon Plakette eingeführt. Da war Ozon noch der ausschlaggebende Punkt, hörst du heute noch etwas davon? Nein! Heute sind Stickoxyde, CO2 und Feinstaub die Bösewichte.
      Feinstaub wird zu 90% durch Reifen und Bremsenabrieb erzeugt und vor allem in der Landwirtschaft. Ein Diesel erzeugt nicht mehr Feinstaub wie die heutigen Benziner Direkteinspritzer (sollen ja auch Partikelfilter bekommen).

      Und im Endeffekt ist doch die Frage an was wir heute nicht sterben?

      Mein Schwiegervater ist 69 Jahre alt geworden, nie geraucht, Sport betrieben und trotzdem erst Schlaganfall und 2 Jahre später an Krebs verstorben.

      Auf die Statistiken, an was wie viele Menschen Jährlich sterben, scheiße ich (entschuldigt den Begriff)!

      Hauptsache unproduktive Leute (wie so oft) werden dafür bezahlt solche Statistiken zu verfassen.

      Sollen sie doch mal rausfinden wie viele Leute im Steinzeitalter an einer Holzvergiftung gestorben sind (Anspielung auf Özi).

      Wenn doch bei uns die Luft so schlecht ist, warum steigt dann jährlich die Lebenserwartung (natürlich auch durch medizinische Zwangsverlängerungsmaßnahem zur Erhaltung von schon totem Leben und zur Verbesserung des finanziellen Statutes, unserem Gesundheitswesen sei Dank - wobei die eh schon pleite sind, dank Kohl. Bitte nicht böse sein, aber Tatsachen muss man ins Auge sehen) ?

      Aber Hauptsache man hat seit der Dieselgate Affäre wieder einen Bösewicht.
      Wenn alle Dieselfahrer wieder auf Benzin umsteigen, freuen sich die Ölreserven, Ölmultis und der Vater Staat - wieder mehr verdient!

      Elektro ist immo noch keine Alternative für Pendler und Urlauber die 20 bis 30000 Km im Jahr zurücklegen müssen:

      1. keine Ladestation am Arbeitsplatz
      2. Staubedingt wird die Reichweite extrem veringert
      3. Im Winter ist die Reichweite noch geringer
      4. Anschaffungspreis steht in keinem Vergleich zur Reichweite
      5. Wer will 3 Tage für die Anreise und Abreise (wenn´s mal weiter weg gehen soll) an den Urlaubsort einplanen (mit Ladeaufenthalten)

      Ja, auch ein Elektroauto produziert Feinstaub!!!

      Wisst ihr eigentlich noch was die Grünen fuhren als sie publik wurden?

      2CV, Fiat 500 und Co. - Dreckschleudern ohne Ende!

      Wie wollen die Sesselpupser überhaupt Fahrverbote durchsetzen?

      Bei den überfüllten und nie rechtzeitig fahrenden Verkehrsverbindungen unserer Bahn?

      Geschweige von den immer weniger werdenden Parkplätzen in Bahnhofsnähe. Und wenn du doch einen bekommst, lassen die sich den fürstlich entlohnen. Aber eine Busverbindung zum Bahnhof gibt es leider meist nicht, wenn du auf dem Land wohnst, zu den Uhrzeiten in denen sie gebraucht würde!

      Gut ich bin ein wenig abgeschweift vom eigentlichen Thema aber Frust muss auch mal raus!

      Zum Thema:

      WIR FAHREN UNSEREN EURO 4 DIESEL WEITER!
      Grüße Artur

      :cscweiss:
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      Ich hab ihn mir ja gerade erst als Diesel gekauft und würde es wieder tun.
      Waren im Juni schon billiger, als vergleichbare Benziner, zumindest hier in der Umgebung.
      Hatte vorher einen Diesel (Seat Kombi) und nun wieder.
      In einem der vorherigen Posts stand sinngemäß, das im regelmäßigen Wechsel immer wieder eine "Sau durchs Dorf getrieben wird", Heute Diesel, morgen Benziner. Sehe ich auch so. Ist also eigentlich wurscht, weil man es aus irgendeiner Perspektive sowieso falsch gemacht hat.

      Beim ganzen VW-Bashing kommt mir oft in den Sinn, dass vieles dadurch getrieben ist, dass man aufgrund der deutschen Rechtslage wohl eher keine Entschädigungen nach US-Art bekommen wird.

      Durch die Diesel-Affäre selber hat VW bei mir weniger Reputation eingebüßt als durch die (frei zitierte) Aussage des Vorstandes, er wolle seine Ingenieur nicht an altem Kram arbeiten lassen, sondern lieber an neuen Dingen.
      Was soll denn diese arrogante Aussage? In unserem kleinen Betrieb müssen wir auch Bugfixing betreiben und keinem Entwickler gefällt so etwas. Gehört aber dazu!
      Fehler machen ist nicht toll. (Ja, ich weiß, oft wird auch der Begriff Betrug verwendet)
      Aber hinterher die Kunden mit solchen Aussagen zu verprellen bringt der Sache echt einen aus meiner Sicht bleibenden faden Geschmack.
      Also Herr Müller, mit dieser Aussage haben Sie bei mir erste ernsthafte Überlegungen bezgl. des Abwanderns vom VAG-Konzern in Gang gebracht.
      (Der Schnauzbart von Daimler-Benz war nicht besser)
      Grüße von der Ruhr
      Thomas

      :cscsi:
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      derThor schrieb:

      Fakt ist, durch Stickoxyde sterben jährlich etwa 12000 Menschen in D.Wer seinen Teil dazu beitragen möchte...aber lassen wir das.
      Nein, Fakt ist, die Zahl von 12 000 ist frei erfunden und durch nichts erwiesen. Sie entstammt einer ideologisch geführten Hetzkampagne gegen den Diesel.
      Wer sich sachlich informieren will, lese einfach die aktuelle Studie des Dieseluntersuchungsausschuss des Bundestags vom Juni 2017. Hier wurden die führenden Experten in Deutschland zur NO2-Problematik befragt. Es steht auf S. 508:

      dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/129/1812900.pdf

      1. In Deutschland bestehen keine toxikologisch bedenklichen NO2-Werte in öffentlich
      zugänglichen Bereichen.
      2. Es gibt keine wissenschaftlich erwiesenen Zahlen dazu, wie viele Menschen aufgrund grenzwertüberschreitender NO2-Expositionen erkrankt oder gar gestorben sind.
      3. Überschreitungen von NO2-Grenzwerten an bestimmten Orten allein haben relativ wenig Aussagekraft. Es kommt vielmehr auf die an einem Ort bestehende Komposition
      bzw. Mischung mit anderen „Giftstoffen“ an. Der Sachverständige Professor Dr.
      Greim hält sogar eine Langzeitexposition von 60 μg/m, wie sie für 0,02 Prozent der
      Bevölkerung Berlins an äußerst stark befahrenen Straßen Realität ist, für gesundheitlich eher unbedenklich.
      4. Die Wirkung von bestimmten Gasgemischen auf den menschlichen Körper steht zudem in Abhängigkeit zu weiteren Faktoren wie dem Wetter, der Aufenthaltszeit, dem
      Alter oder dem Gesundheitszustand.
      5. Deutschland nimmt im Vergleich zu anderen europäischen Staaten das Problem der
      Stickstoffoxidbelastung besonders ernst und prüft bewusst an kritischen Stellen. Der
      Sachverständige Professor Dr. Koch bemerkte hierzu: „Interessant ist ³brigens, dass
      in anderen europõischen Lõndern nicht an der ung³nstigsten Stelle, sondern freistehend gemessen wird. Aus diesem Grund liefern fast alle Messstationen bereits 2010
      Immissionswerte im Zielbereich des Grenzwertes von 40 Ág/m3.“ Umgebungsmessungen an besonders kritischen Punkten, wie sie der Sachverständige am Neckartor in Stuttgart zur Vorbereitung seiner Aussage vor dem Ausschuss vornahm, zeigen, dass eine hohe NOx-Belastung im Verkehr sich auf die Werte in der unmittelbaren Umgebung nicht negativ auswirken muss.
    • Neu

      Da wird schon wieder hyperventiliert.... Erste Beiträge berechnen auch bereits über 100'000 Tote aufgrund von NOx.

      Die akute Gefahr von NOx für den Menschen besteht aus Reizung von Schleimhäuten, Atemwegen und Augen.
      Kalicker
      Weitere sekundäre Gefährdungen werden zwar diskutiert, sind aber meines Wissens in keinster Weise erwiesen, nebst der Tatsache, dass längerfristig wirkende sekundäre Effekte ohnehin nur sehr schwer eindeutig zuzuweisen sind, weil man in einem längeren Zeitraum mit vielen Dingen in Berührung kommt.

      Der übersäuerte Waldboden ist hingegen nachvollziehbar durch NOx verursacht. Mit Waldsterben und Smog hat ja unter anderem die ganze Abgasreinigung seinerzeit angefangen. Allerdings ist fraglich, wie ein Fahrverbot in Stuttgart dem Wald hilft.

      Und fraglich ist ebenso, die Festlegung eines Grenzwertes für die menschliche Gesundheit (unterhalb ok., oberhalb schädlich?). Das ist leider gängige Praxis und kommt aus dem Bereich von toxikologischen Studien. Dort macht das Sinn für ein schnell wirkendes Gift (der Wert wird statistisch ermittelt, da auch Tiere unterschiedlich resistent sind) aber eben nicht für eine latent vorhandene Umweltbelastung.
      Wenn NOx kreislaufgefährdend wäre, müssten die Menschen, die an Orten mit hoher Konzentration leben, eine statistisch kürzere Lebenserwartung haben. Da gibt es keine Hinweise.

      Fakt ist, dass sich mit dem Thema viel, viel Geld verdienen lässt; sei es durch Abschirmung eigener Märkte, Besteuerung, technischer Nachrüstung, Abwrackprämien oder mit Verfahren gegen Schummler.
      Die meisten Menschen bewegen sich auf dem goldenen Mittelweg und wundern sich, wenn er verstopft ist.
      (Hellmut Walters, 1930-85)
    • Neu

      EOS-Liebäugler schrieb:

      derThor schrieb:

      Fakt ist, durch Stickoxyde sterben jährlich etwa 12000 Menschen in D.Wer seinen Teil dazu beitragen möchte...aber lassen wir das.
      Nein, Fakt ist, die Zahl von 12 000 ist frei erfunden und durch nichts erwiesen. Sie entstammt einer ideologisch geführten Hetzkampagne gegen den Diesel.
      Stimmt, es sind 12000 in der EU, nicht in D.
      Ich könnte jetzt etliche Links einstellen, wo das geschrieben steht, aber das ist ja genau das, was ich oben schon sagte.
      Es bringt nichts, da jeder nur das glaubt, was er glauben will.

      Seifenblasen kommen da jedenfalls nicht raus...
      Gruß Thorsten